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Brauche ich einen Bondrucker?

Die Belegerteilungspflicht im Überblick:

Für jedes Unternehmen besteht die Verpflichtung bei Barzahlungen einen Papierbeleg auszuhändigen oder einen elektronischen Beleg zur Verfügung zu stellen. Ob dies zwingend ein Bon oder eine ausgedruckte Rechnung sein muss, steht noch nicht fest.

Die Regelung im Detail:
Laut dem letzten Gesetzesentwurf vom 27.07.2016 gibt es eine sogenannte Belegerteilungspflicht. Diese besagt, dass für jeden Betrieb ab 1.1.2016 die Verpflichtung besteht, bei Barzahlungen einen Beleg zu erstellen und dem Käufer auszuhändigen. Dieser muss den Beleg entgegennehmen und bis außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten zur Kontrolle durch die Finanzverwaltung mitnehmen. Jeder Beleg muss folgenden Inhalt aufweisen:

  • Bezeichnung des leistenden/liefernden Unternehmens
  • fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung des Geschäftsvorfalls einmalig vergeben werden
  • Tag der Belegausstellung
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung der Ware oder Dienstleistung
  • Betrag der Barzahlung
  • ab 1.1.2017 bei Verwendung von elektronischen Kassen mit Sicherheitseinrichtung: Kassenidentifikationsnummer, Datum und Uhrzeit der Belegausstellung, Betrag der Barzahlung nach Steuersätzen getrennt, maschinenlesbarer Code (OCR-, Bar- oder QR-Code)

Vom Beleg muss der Unternehmer eine Durchschrift oder elektronische Abspeicherung machen und wie alle Buchhaltungsunterlagen sieben Jahre lang aufbewahren.